Mittwoch, 18. März 2015

Endspurt!

oder

Möge die Möbelmacht mit uns sein!

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Wir hatten das Kinderzimmer also in bestem Zustand übergeben bekommen. Gefegt, gewischt und ordentlich aufgeräumt. Selbst die Fenster wurden grob geputzt. Den Feinschliff wollte ich selbst übernehmen.

Die Bilder sind noch von den Aufräumarbeiten des Malers.

Nach und nach konnten kleinere Möbel in den Raum ziehen. Die neuen Lampen konnten endlich an die Decke, was ein richtiger Akt war. Unsere Decken sind nicht sehr begeistert von Dingen, die man an ihnen befestigen möchte. Aber der Lieblingsmann hat es ganz gut hinbekommen. Die Blumenkinder lieben ihre "Ballons".


Die alten Kinderzimmermöbel mussten wir in alle Einzelteile zerlegen, da wir ja den Platz für die große Lieferung brauchten. Allein das Sofa hatte Bleiberecht. Ich habe es 2008 für meine erste eigene Wohnung gekauft, aber es musste irgendwann einem Familiensofa weichen. Seitdem wanderte es vom Wohnzimmer ins Arbeitszimmer ins Kinderzimmer. Doch dort störte es nun ungemein und es musste weg. Für den Müll war es eindeutig zu schade. Wir hatten dann großes Glück, dass es in unserem Wohnhaus einen neuen Platz fand und wir sogar noch etwas Geld bekamen. Aber vorerst stand es noch rum.

Obwohl es ziemlich viel Platz in Anspruch nahm, mussten irgendwie die Teile der großen Möbellieferung im Zimmer verstaut werden. Es waren viele Teile. Unglaublich viele.

Die Spediteure kamen ziemlich spät, dennoch wollten wir sofort mit dem Aufbau beginnen. Wir sind immer so überaus motiviert, wenn wir etwas unbedingt fertig haben wollen. Der Lieblingsmann legte sich ordentlich ins Zeug und schraubte wie ein Weltmeister die großen Schränke zusammen, während ich mich um den Kleinkram kümmerte.



Diese Trofast-Kistenregale mögen ja easy aussehen, aber mir haben die Hände geschmerzt von den vielen Schrauben. Wir hatten abends ganz schön mit Blasen zu kämpfen, aber es hat sich gelohnt.



Mit jedem Stück wurde es heimeliger und schöner, bunter und freundlicher im Kinderzimmer. Und ich freute mich über den vielen Stauraum. Die Schränke hatte ich so geplant, wie ich sie schon immer haben wollte, ganz auf unsere Bedürfnisse abgestimmt. Als ich sie einräumte, hatte ich sogar noch freien Stauraum, was vor der Renovierung ja nie der Fall war. Endlich fanden alle - und ich meine wirklich alle - Sachen der Kinder Platz. Handtücher, Bettwäsche, Matschanzüge, Kleider... Ich war so froh, dass ich all das aus meinem Schrank räumen konnte.

Insgesamt bauten wir drei Nachmittage an den Möbeln, da wir ja tagsüber arbeiten mussten und der Lieblingsmann damals auch noch in der ungeliebten Gastronomie tätig war. Er klotze allerdings in jeder freien Minute so ran, dass ich sehr schnell mit der Dekoration beginnen konnte.


Ich nutze solche Situationen immer gleich zum Ausmisten und so landete einiges an Spielzeug in Kisten, auf dem Müll oder ich gab es weg. Es sollte künftig alles übersichtlicher und aufgeräumter sein, für die Kinder leichter zugänglich und das Wegräumen von Dingen wollte ich ihnen erleichtern. Dafür finde ich ein Kistensystem immer am praktischsten. Nichts muss mühselig aufgereiht werden. Rein. Und gut.

So, das ist das fast fertige Kinderzimmer. Im nächsten Post seht ihr dann das Endergebnis und den derzeitigen Stand.

1 Kommentar:

  1. Es ist wunderschön geworden! Wir haben auch diese Trofast-Regale und lieben sie zum Wegsortieren des Spielzeugs.

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