Freitag, 3. Oktober 2014

Das Reich der Wunderblume

Ringelmiez hat einen schönen Post über ihre Nähecke verfasst und die Leser gefragt, wie es bei ihnen aussieht. Diese Idee finde ich toll, da ich gern in fremde vier Wände schaue.

Nun möchte ich aber nicht nur gucken und glotzen, sondern selbst meinen Beitrag dazu leisten. Also habe ich kurzerhand die sehr günstige Gelegenheit genutzt - ich habe ein paar Kleinigkeiten für meine neuen Schreibtische verändert - und ein paar Fotos gemacht.

Mein Arbeitszimmer habe ich ja schon mehrfach gezeigt. Vielleicht erinnert ihr euch an das bisherige Erscheinungsbild des Raumes. Ansonsten schaut einfach mal bei den Wohn(t)räumen vorbei.

Ich habe mir eine kleine Entspannungs-, Lese- und Pflanzenecke eingerichtet. Dort sitze ich gerne und stöbere in meinen Büchern nach Ideen, suche Inspiration, höre Musik, blogge auch mal oder träume vor mich hin. Der Erker ist einer meiner Lieblingsplätze in unserer Wohnung.


Die nächste Wand ist ganz spontan entstanden. Ich litt an akuter Sonntagnachmittagslangeweile. Farbe stand schon länger bereit, Rolle und Pinsel ebenfalls. Also strich ich kurzerhand die Fläche hinter dem Sideboard und verlagerte zwei Tage später alle im Raum befindlichen Bilder in diese Ecke. So eine Fotowand war schon immer in meinem Kopf, aber ich hatte bei der ersten Gestaltung des Arbeitszimmers die Rahmen zu wahllos an die Wände gebracht. Nun konzentriert sich alles auf diesen einen Punkt und ich bin froh darüber.


Kommen wir nun zum eigentlichen Zweck des Raumes: Der Arbeit. Es ist mehr Kür als Pflicht, daher trifft das Wort "Arbeitszimmer" nicht wirklich den Nagel auf den Kopf. Ich suche immer noch eine schöne passende Beschreibung. Vielleicht fällt euch ja was ein.

Die Schreibtische sehen durch den Küchentisch etwas zusammengewürfelt aus. Das Chaos lasst ihr mal einfach außen vor, der dient als Ablage und Bügelfläche. Wenn er denn leer ist. Aber ich habe mir bereits wunderschöne, Platz bietende, geräumige und komplett aufeinander abgestimmte Tische ausgesucht. Die werden dann - irgendwann in vielleicht bald naher Zukunft - einziehen dürfen.

Diesen Bereich des Zimmers habe ich in den Stoffgarten und die Bastelwiese unterteilt. Auf dem folgenden Bild ist der Schrank mit sämtlichen Papier-, Stempel- und Schreibutensilien zu sehen.


Eulige Tassen als Stiftehalter.

Deko-, Koch-, Garten-, Bastelbücher... Von allem ist etwas da.

Sammlung von Holzstempeln.

Washi Tape, Masking Tape, buntes Klebeband... Viele Namen. Viele Rollen.

Links daneben haben meine Maschinchen, Stoffe, Nähbücher und haufenweise Kleinkram ihren Platz. Die wichtigsten Stoffe (Baumwolle und Jersey) sind im Schrank verstaut, der Rest tummelt sich in den weißen Körben und rosafarbenen Kisten, die ihr oben neben meinem Schwingsessel sehen könnt.


Stoffe (ein Teil) und Nähbücher immer griffbereit.

Ovi und Nähemma teilen sich einen Tisch und kommen bestens klar.

Auch die Scheren sind zum Einsatz bereit.

Dekoknöpfe, Label, Maßband, Stecknadeln...

Zackenlitze, Webbänder, Paspel, Schrängband...

Über meinem Näheckchen haben wir heute ein Regal befestigt, darauf habe ich bestanden. Der Lieblingsmann war erst nicht so begeistert, aber hat sich dann doch breitschlagen lassen.



So, das war meine kleine Führung durch mein ganz eigenes Reich. Das nächste Mal gibt es dann Fotos inklusive Chaos.

Ich wünsche euch noch einen ganz wundervollen Freitagsfeiertagsabend und ein schönes Wochenende.

Kommentare:

  1. Woaaaaah, was für ein tolles. luxuriöses Nähzimmer! Traumhaft! Danke für deinen Beitrag! LG, ella/ ringelmiez.de

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    1. Vielen Dank :) Ich habe sehr gern mitgemacht. Da hattest du wirklich eine schöne Idee.

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  2. Ich mag total gern dein Farbschema

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