Freitag, 23. Juni 2017

Warum es auf dem Blog so ruhig war...

Die vergangenen zwei Jahre waren aus emotionaler Sicht ein ständiges Auf und Ab. Mein Leben stand mehr als nur einmal komplett Kopf und fand schwer in seine gewohnte, so wunderbar eingefahrene Bahn zurück. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, sollte alles so kommen. Es MUSSTE alles so kommen. Schon immer war mein Motto "Nichts geschieht ohne Grund". Manchmal ist der Grund nicht sofort ersichtlich oder bleibt uns ewig verborgen, weil wir durch den Alltag zu abgelenkt und zu blind für Veränderungen sind. So war es bei mir. Das Geschehene hat mich jedoch wach gerüttelt und auf vieles aufmerksam gemacht, was längst in Vergessenheit geraten war. Ich wurde - mal sanft, mal ruppig - mit der Nase auf die wichtigen Dinge gestoßen und bekam wieder mehr und mehr einen klaren Blick für das Wesentliche.

Was hat das mit dem Bloggen zu tun?

Leider habe ich mich in dieser Zeit auch zu sehr von Dritten leiten lassen, von deren Meinungen, Lebensweisen und regelrechten Befehlen. "Du darfst das nicht tun, weil ich das nicht möchte." oder "Du musst mehr Zeit mit mir verbringen, nicht mit dem Laptop." sind nur zwei der immer wieder gehörten Sätze.

Wenn ich so auf die Jahre 2015 und 2016 schaue, dann habe ich nicht mehr viel geschrieben. Es wurde immer ruhiger und irgendwie ließ ich mir dummerweise die Lust am Schreiben nehmen. Dabei hat mir doch gerade das Schreiben so oft geholfen, war Therapie, Verarbeitungsmöglichkeit, hat mir wunderschöne Erinnerungen beschert und die verschiedensten Emotionen ausgelöst. Ich wurde oft angeschrieben, dass ich Menschen aus der Seele spreche, sie sich in meinen Texten sehen und verstanden fühlen. Dass sie gerade die emotionale Seite so sehr schätzen. Von wenigen dafür verurteilt und abgewertet. Von den meisten aber dafür bewundert und geliebt. Wie blöd ich eigentlich war, dass ich mich ausgerechnet von der ersten Gruppe habe leiten lassen.

Aber...

Ich bin derzeit zuhause und will diese Zeit nutzen. Für mich. Zum Bloggen. Zum Fotografieren. Zum Nähen. Eben all die Dinge, die mich ausmachen, die ich liebe, die mir doch so wichtig sind. Ich bin ein kreativer Mensch, brauchte diesen Ausgleich zu meinem Job als Verwaltungsfachangestellte. Es war schon immer so und darf sich auch nie wieder ändern. Ich möchte mir diese Fähigkeit, in simplen Dingen etwas Schönes, Buntes, Faszinierendes und Kreatives zu sehen, nie wieder nehmen lassen. Die Fähigkeit, über Gefühle zu sprechen und zu schreiben.

Ja, ich lebe in einer Kleinstadt und viele kennen mich. Einige wissen, was ich hier tue. Andere nicht. Ist eben so und ich kann damit leben. Es wird nie allen gefallen, was man tut und wofür man sich entscheidet. Egal ob im "Real Life" oder im WWW. Sich aber zu verbiegen oder auf etwas zu verzichten, was einem Freude macht und sogar eine Wohltat für die Seele ist... Das kommt für mich nicht mehr in Frage. Entweder wird das so akzeptiert oder man lässt es und vermeidet ein Aufrufen dieser Seite.

Das Wunderblümchen ist also zurück, tastet sich wieder nach und nach in die Weiten der Bloggerwelt vor und hat so einiges zu berichten. Aber das erfahrt ihr alles noch, da ist jetzt eure Geduld gefragt.

Ich hoffe, dass mir noch einige meiner treuen Leser folgen und sich freuen, dass ich wieder schreiben möchte.

Ich jedenfalls freue mich auf euch.

Sonntag, 25. September 2016

Einmal Kinderfrei zum Mitnehmen, bitte!

Vorab:

Ich habe so unglaublich viele Bilder gemacht, dass ich beim Schreiben die ganze Zeit überlege, wie ich die am besten in den Post packe.

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Mein Wochenende in Bildern... Diese Überschrift wollte ich nicht nutzen, da ich sie immer wieder auf so vielen Blogs lese und ich nicht gern das mache, was alle tun. Daher habe ich bisher immer Wochenendrückblenden vermieden. Aber das jetzige möchte ich euch einfach nicht vorenthalten.

Es wird überwiegend etwas zum Anschauen geben, weniger zum Lesen. Das ist bei mir ja auch eher selten. Die Fotos sind ganz bewusst nicht bearbeitet.

Nun aber ein paar Worte dazu, wie es zu dem Wochenende kam...

Zu meinem diesjährigen Geburtstag bekam ich von meinen Eltern ein kinderloses Wochenende geschenkt. Sie überreichten mir einen Gutschein, ich konnte zwischen vier Hotels wählen: Zwei im Harz, zwei im Spreewald. Ich hielt mit meinem Mister M. Rücksprache und wir entschieden uns für ein Schlosshotel im Harz, genauer in Ballenstedt. Das letzte Mal war ich im Harz... Oje, da dürfte ich das jetzige Alter der Minimadame gehabt haben. Es wurde also mal wieder Zeit. Wir verbrachten ein wirklich schönes, entspanntes und sehr frischluftreiches Wochenende.

Viel Spaß mit den Collagen.

















 



Ich hoffe, dass euch die Bilder gefallen und ihr einen kleinen Einblick in das Wochenende bekommen konntet.

Habt noch einen schönen Abend und morgen einen tollen Start in die neue Woche.